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Das „Green Office“ - Nachhaltigkeit in Unternehmen

Nachhaltigkeit - diesen Grundsatz nehmen immer mehr Unternehmen in ihre strategischen Werte mit auf. Doch was bedeutet das konkret und wie kann jeder Mitarbeiter im Büro einen Beitrag dazu leisten?

Das „Green Office“ - Nachhaltigkeit in Unternehmen Bis zu 13 Prozent - dieser Anteil am Gesamtumsatz kann auf ein nachhaltiges Unternehmensimage zurückgeführt werden. Das sagt zumindest eine Studie von Serviceplan Corporate Reputation und der Managementberatung Biesalski & Company. Demnach verwundert es nicht, dass der Großteil der Unternehmenswelt immer mehr Zeit und Geld in diesen Bereich investiert. Dabei zeichnet den Begriff Nachhaltigkeit vor allem das Adjektiv „zukunftsfähig“ aus. Denn gerade für Konsumenten und potentielle Partner ist es wichtig zu erkennen, wie Unternehmen mit kommenden Herausforderungen umgehen können und werden.

Und gerade in diesem Punkt ist es wichtig, wie jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag zu einem nachhaltigen Büroalltag leisten kann.

Vorteile einer nachhaltigen Büroführung

Neben dem erwähnten Vorteil für das Gesamtunternehmen kann eine nachhaltiger Büroalltag weitere positive Einflüsse auf Sie, Ihre Mitarbeiter und die Außenwelt haben:

  • Imageverbesserung: Eine umweltbewusste Unternehmenskultur trägt sich schnell über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus. So erhält das Unternehmen beim richtigen Herangehen an das Thema Nachhaltigkeit ein aufpoliertes Image am Markt.
  • Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt: Natürlich spricht dieses veränderte Image ebenso wie Kunden und Partner auch potentielle Arbeitnehmer an, für die ein nachhaltiger Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert in den persönlichen Präferenzen hat.
  • Wohlfühlfaktor für Mitarbeiter: Gleiches gilt für Sie und ihre Kollegen. Eine nachhaltige Veränderung am Arbeitsplatz wirkt sich direkt auf das eigene Wohlbefinden aus. Dadurch fühlen sich Ihre Mitarbeiter besser und können gleichzeitig produktiver ihren Aufgaben nachgehen.
  • Kostenreduzierung: Gerade bei dem Thema Ressourcenverbrauch kann durch ein nachhaltiges Management ein hoher Kostenanteil eingespart werden.
  • Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung: Neben diesen positiven Gründen sollten Unternehmen auch den guten Willen und den Wunsch nach Verbesserung als Intention haben. Zudem haben große Firmen aufgrund ihres hohen Einflusses auf die Gesellschaft mit der Zeit eine Vorbildfunktion eingenommen, der sie in dieser Hinsicht gerecht werden müssen.

Konkrete Maßnahmen für ein „Green Office“

Wie man das eigene Büro in ein nachhaltiges „Green Office“ verwandelt hängt natürlich auch von den gegebenen Umständen, Einrichtungen und Arbeitsvorgängen ab. Doch es gibt auch einige Grundsätze, die jedes Büro umsetzen kann und sollte.

Bewusster Wasser- und Stromverbrauch

Der monatliche Verbrauch von Wasser und Energie macht einen hohen Teil der Fixkosten und Umweltbelastungen im Büro aus. Doch gerade hier lässt sich durch einfache Maßnahmen viel einsparen.

Um den Wasserverbrauch zu reduzieren, sollte man die sanitären Einrichtungen zum Beispiel mit sparsamen Wasserhähnen oder Aufsätzen ausstatten. Diese sorgen für einen geringeren Auslauf. Zusätzlich sollten die Leitungen und Dichtungen regelmäßig kontrolliert werden, um undichte Stellen schnell zu finden und zu reparieren.

Auch bei der Energieeinsparung gibt es viele Maßnahmen, die bei der Umsetzung eines nachhaltigen Büros unterstützen. Hier gilt es beispielsweise darauf zu achten, dass sämtliche Elektrogeräte wie PCs, Drucker oder Kopierer nachts nicht nur auf Standby geschaltet sind, sondern komplett heruntergefahren werden. Auch bei längeren Pausen sollten die Geräte abgeschaltet werden.

Installieren Sie zusätzlich noch LED Glühbirnen oder Bewegungssensoren in weniger stark frequentierten Bereichen, lässt sich hier schon viel sparen.

Auch wenn es um die Heizkosten geht, gibt es Tipps, die bei der Reduzierung helfen. Zum einen sollte anstatt des durchgängig geöffneten Fensters lieber in regelmäßigen Abständen stoßgelüftet werden. Zum anderen lassen sich die Heizkosten schon stark reduzieren, indem man die Raumtemperatur um nur ein Grad nach unten verändert. Dadurch spart man bis zu zehn Prozent und verzichtet auf den umweltbelastenden Ressourcenverbrauch von Öl oder Gas.

Sensibilisierung der Mitarbeiter

Natürlich kann ein einzelner Mitarbeiter nicht alleine die Idee des „Green Office“ realisieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie alle Ihre Mitarbeiter mit einbeziehen. Dabei helfen unternehmensinterne Kampagnen, in denen schrittweise Veränderungen im Büroalltag eingeführt werden können. Es können auch ganze Projekte ins Leben gerufen werden, in denen sich mehrere Mitarbeitern mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und sich dafür einsetzen.

Ein weiteres beliebtes Instrument von Firmen ist die Freistellung von Mitarbeitern, die sich für umweltbewusste Projekte außerhalb des eigenen Unternehmens einsetzen. Das bedeutet, dass jeder für einen kleinen Zeitraum von ein bis zwei Tagen sein volles Gehalt erhält, während man einer freiwilligen, meist ehrenamtlichen Tätigkeit im Auftrag der Umwelt nachgeht.

Richtiges „Abfallmanagement“

Das Thema Recycling und Mülltrennung sollte in den meisten Unternehmen heutzutage bereits umgesetzt sein. Doch auch hier lässt sich durch bewussten Umgang mit Ressourcen viel einsparen. Passende Maßnahmen sind hier:

  • Wiederverwertung von Briefumschlägen, Kartonagen oder Luftpolstern
  • Verwendung von Fehldrucken als Konzeptpapier
  • Wiederaufladbare Batterien für elektronische Geräte wie Maus und Co.
  • E-Mails am Bildschirm lesen anstatt auszudrucken
  • Doppelseitiges Drucken

Modern Transportmöglichkeiten und Kommunikation

Die moderne Technik macht es möglich, dass auf einen Großteil von Geschäftsreisen verzichtet werden kann. Durch Videoconferencing und Co. lässt sich sowohl Zeit als auch Geld sparen und es entsteht keine Umweltbelastung durch ausgestoßene Schadstoffe.

Tipp: Wasserversorgung

Um alle Mitarbeiter auch ausreichend mit Trinkwasser zu versorgen, bietet es sich an einen Wasserspender entweder im Büro selbst, der Küche oder im Flur zu installieren. Einen Überblick über verschiedene Modelle und Möglichkeiten der Beratung finden Sie auf diesem Portal.

Neben den „weiten“ Strecken, auf die verzichtet wird, kann durch Homeoffice oder Fahrgemeinschaften die CO2-Verschmutzung weiter gesenkt werden. Gleichzeitig kann das Unternehmen dadurch Ressourcen einsparen, die bisher für Miet- und Firmenwagen vorgesehen waren.

Zum Schluss bietet es sich bei größeren Firmengebäuden an, ein „Radfahrprogramm“ ins Leben zu rufen. Durch die Installation von Unterstellmöglichkeiten und sanitären Einrichtungen zum Duschen werden Mitarbeiter dazu motiviert mit dem Fahrrad ins Büro zu kommen.

Nachhaltig in die Zukunft

Nachhaltige Unternehmenswerte bringen viele Vorteile mit sich. In Zukunft werden Unternehmen, die dieses Prinzip ablehnen, nicht im Markt überleben können. Deshalb ist es wichtig auf jeder Stufe die Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und zu informieren. Um Unternehmen in dieser Hinsicht zu unterstützen haben sich auch viele Beratungsfirmen auf dieses Thema spezialisiert und können unternehmensspezifische Strategien entwickeln.

Fazit: Ob nun mit oder ohne Unterstützung: Als Mitglieder der heutigen Gesellschaft haben auch Unternehmen eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt. Deshalb ist es wichtig, diese wahrzunehmen und die langfristigen Ziele mit einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu vereinen.